• Icon der Kategorie Fahrrad: Ein stilisierter Fahrradfahrer auf einem petrolfarbenen Pfeil.
  • Icon der Kategorie Fußwege: Zwei stilisierte Fußgänger*innen auf einem grünen Pfeil.
  • Icon der Kategorie Bus und Bahn: Stilisierter Bus und stilisierte Bahn auf einem orangenen Pfeil.
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Unterwegs mit Stefanie

Mit Bus und Bahn durch Dortmund

Für viele Dortmunder*innen ist das Auto täglicher Begleiter. Nicht für Stefanie. Ihr Auto hat sie zum fahrbaren Ferienhaus umgebaut – für das tägliche Pendeln oder für Einkäufe taugt es also nicht wirklich. „Das braucht es aber auch nicht“, sagt Stefanie. Denn die 33-jährige Dortmunderin öffelt aus Überzeugung. Auch wenn sie im Sommer gern mal aufs Rad umsteigt oder einen Spaziergang zum Supermarkt macht: Bus und Bahn bleiben für sie einfach das beste Fortbewegungsmittel.

UmsteiGERN auf den ÖPNV in Dortmund mit Stefanie
Stefanie, 33
Barop
„Man ändert nichts, wenn man einfach so weiterlebt, wie man es gewohnt ist.“

Die kaufmännische Angestellte ist generell umweltbewusst unterwegs, möchte möglichst nachhaltig und ökologisch leben. Und da gehören Bus und Bahn für sie auf jeden Fall dazu. Den täglichen Arbeitsweg von Barop in die Innenstadt legt sie mit der Bahn zurück. Dank der nahegelegenen Haltestelle braucht sie so von Tür zu Tür nur 20 Minuten.

Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß – Hauptsache ohne Auto

Als Kind ist die 33-Jährige in der Dortmunder City aufgewachsen, darum ist das Öffeln ganz normal für sie. Mit dem Erwachsenwerden wurde aus der Angewohnheit dann eine bewusste Entscheidung: „Lieber warte ich kurz auf die manchmal verspätete U-Bahn, als Ewigkeiten im Stau zu stehen.“ Bus und Bahn haben für Stefanie persönlich viele Vorteile: Der kurze Weg zur Haltestelle bringe tägliche Bewegung und frische Luft, weniger Autos auf den Straßen bedeuten für sie ein schöneres Stadtbild, und auch ihre Nerven werden geschont, da sie nicht frustriert an roten Ampeln oder auf vollen Straßen stehen müsse. Außerdem nutzt sie die Zeit in der Bahn, um zu lesen, mit Freund*innen zu schreiben oder entspannt einen Podcast zu hören. Vorteile wie frische Luft, Bewegung und Entspannung sieht sie auch im Fahrrad- oder Fußverkehr. Daher nutzt sie in der Freizeit gern mal das Rad – beim Einkaufen sind die großen Packtaschen an ihrem E-Bike richtig praktisch.

Stefanie und ihr Partner haben mit der Zeit festgestellt, dass sie ihr Auto in Dortmund nicht benötigen. Daher haben sie es zu einem Camper umgebaut, mit dem sie frei und gelassen durch Deutschland touren. „Dann genieße ich das Autofahren auch“, räumt die Baroperin ein. „Es ist aber auch was anderes, entspannt und voller Vorfreude über leere Autobahnen Richtung Urlaub zu fahren“, fügt sie hinzu.

Einfach mal ausprobieren

Gern möchte Stefanie auch andere Dortmunder*innen zum Umsteigen motivieren. Wenn es nach ihr ginge, sollte jede*r mal testen, wie es wäre, auf das Auto zu verzichten. Ein Tag in der Woche reiche ja schon, um zu merken, dass das eigene Kfz vielleicht gar nicht so essenziell für den Weg in die Innenstadt ist.

Als BVB-Fan ist sie natürlich auch auf dem Weg ins Stadion mit der Bahn unterwegs. Dass so viele Fans die Öffentlichen für diesen Weg nutzen, freut Stefanie. Sie wünscht sich, dass noch mehr Menschen auch ihr alltägliches Handeln hinterfragen und für sich ganz persönlich entscheiden, das Auto einmal mehr pro Woche stehen zu lassen.

Dortmund ist toll, und das soll man sehen

Da sie direkt in der Innenstadt arbeitet, ist Stefanie dort viel unterwegs. „Unglaublich, wie viel Platz Autos in der Stadt eingeräumt wird und wie wenig allen anderen“, stellt sie ein wenig enttäuscht fest. Genau das müsse sich ändern. Im Sommer beobachtet sie regelmäßig, wie voll der Stadtgarten wird, wenn die Dortmunder*innen in der Mittagspause ein wenig Sonne genießen. Dortmund findet sie lebenswert und attraktiv, sowohl für Einwohner*innen als auch für Besucher*innen. Deswegen wünscht sie sich für die Zukunft noch mehr Plätze zum Verweilen, mehr Grünflächen – mehr Platz für die Menschen eben.

UmsteiGERN auf den ÖPNV in Dortmund mit Stefanie
Stefanie, 33
Barop
„Der Stadtgarten ist bei gutem Wetter voll. Wäre doch cool, wenn man mehr solcher Orte hätte.“