E-Auto an Ladestation
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Kleines 1x1: Laden und Parken von E-Autos

CO2-frei unterwegs in Dortmund

Wer E-Auto fährt, kann sein Fahrzeug zu Hause oder unterwegs an Ladestationen mit Strom tanken. In Dortmund gibt es solche Säulen an etwa 90 Standorten. Wo du diese findest und wie es sich mit dem Parken von E-Autos verhält, erfährst du hier.

Vorteile: Was spricht für ein E-Auto?

Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren haben E-Autos eine bessere Öko-Bilanz und sind damit klimaschonender. Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sind die elektrischen Fahrzeuge emissionsarm und effizient unterwegs und sorgen so für bessere Luft. Berücksichtigt man auch die Emissionen aus der Stromerzeugung, schneiden E-Autos immer noch deutlich besser ab als herkömmliche Pkw.

Damit aber nicht genug: E-Autos setzen verstärkt auf erneuerbare Energien und sind unabhängig von Erdölimporten. Sie sind außerdem leise und reduzieren dadurch den Verkehrslärm. Das merken nicht nur Anwohner*innen und Fußgänger*innen: Auch im Fahrzeug ist es deutlich leiser, das Fahren dadurch entspannter.

Um Dortmunder*innen zum Umstieg zu motivieren, bietet die Stadt außerdem eine Besonderheit: E-Autos mit E-Kennzeichen dürfen auf entsprechend beschilderten öffentlichen Parkplätzen zeitlich unbegrenzt kostenlos parken.

Wer sich ein elektrisches Fahrzeug zulegen möchte, ist auf Lademöglichkeiten angewiesen.

E-Auto unterwegs laden: Auf eine gute Infrastruktur kommt‘s an

Eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Umstieg ist eine gute Infrastruktur mit ausreichenden und benutzerfreundlichen Ladestationen. Denn wer ein E-Auto besitzt, der braucht flexiblen Zugang zu Strom. Mit etwa 180 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge an etwa 90 Standorten hat die Stadt Dortmund einen der dichtesten Bestände an Ladesäulen im Land. Von diesen Ladepunkten stehen circa 75 Prozent im öffentlich zugänglichen Raum, und über 20 Standorte mit Ladesäulen stehen in der Innenstadt zur Verfügung. Dort können auch Besucher*innen und Bewohner*innen der Innenstadt ihr E-Auto problemlos und bequem laden. Das ohnehin schon engmaschige Netz wird noch weiter ausgebaut – und zwar im Rahmen des Projektes NOX-Block.

Was ist das Projekt NOX-Block?

Stickoxide senken und Elektromobilität fördern – das sind die Ziele von NOX-Block. Das Förderprojekt ist eine Zusammenarbeit der Städte Dortmund, Schwerte und Iserlohn, des Unternehmens Ubitricity sowie der TU Dortmund und der Bergischen Universität Wuppertal. Bis 2022 sind bis zu 680 Ladestationen geplant, 400 davon alleine in Dortmund. Das Besondere: Die Ladepunkte werden in bereits bestehende Straßenlaternen integriert. Das Aufladen von elektrischen Fahrzeugen erfolgt über ein sogenanntes Smart Cable, ein Kabel mit integrierter Messtechnik, das flexibel an jede NOX-Block angeschlossen werden kann.

Wo gibt es Ladestationen für E-Autos in Dortmund?

Karten mit einer Übersicht über alle Ladestationen in Dortmund stellt die Stadt zur Verfügung. Eine bundesweite Karte mit allen öffentlich zugänglichen Ladesäulen veröffentlicht die Bundesnetzagentur. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt darüber hinaus das StandortTOOL zur Verfügung.

Abgesehen davon ist auch das Smartphone bei der Suche nach einer Ladesäule hilfreich: Praktische Apps führen dich und dein E-Auto auf schnellstem Wege zu der nächsten Ladesäule in Dortmund – zum Beispiel die fahr-e LadeApp von DEW21.

Die App bietet eine Listenansicht, in der Ladepunkte und die Verfügbarkeit in der Nähe mittels einer Stadtkarte mit Echtzeit-Verkehrsinformationen angezeigt werden. Die Filterfunktion der Karte verschafft dir außerdem eine Übersicht über Öffnungszeiten, maximalen Ladestrom und Steckertypen. Während des Ladevorgangs informiert die fahr-e Lade-App mit Live-Daten über Kilowattstunden, Kosten und Standzeit. Auch Störungen zeigt die App zuverlässig an.

Laden von E-Autos – so geht's

  • Der Akku neigt sich dem Ende zu? Dann ab zur nächsten Ladestation! Zwar haben die Säulen im öffentlichen Raum unterschiedliche Betreiber, grundsätzlich erfolgt der Ladevorgang aber in ähnlichen Schritten. Diese sind:

  • 1. Stelle den Motor ab.
  • 2. Melde dich über eine Ladekarte, App oder SMS an.
  • 3. Öffne die Abdeckung.
  • 4. Verbinde Auto und Ladestation miteinander.
  • 5. Starte den Ladeprozess.
  • 6. Ist der gewünschte Akkustand erreicht, stoppe den Ladevorgang. Bei einer Vollladung endet der Vorgang automatisch.
  • 7. Ziehe den Stecker und trenne das E-Auto von der Ladestation.
  • 8. Und weiter geht’s!

Fragen und Antworten rund um E-Autos

Das Herzstück eines E-Autos ist seine Batterie samt darin enthaltener Lithium-Ionen. Diese müssen regelmäßig aufgeladen werden – entweder mit Wechselstrom (AC=Alternate Current) oder mit Gleichstrom (DC=Direct Current).

Batterien von E-Autos speichern Gleichstrom. Liefert eine Ladesäule Wechselstrom, muss dieser noch beim Laden umgewandelt werden. Die Folge: Der Ladevorgang dauert länger. Ladesäulen, die Wechselstrom liefern, gelten daher als Normallader, Säulen mit Gleichstrom als Schnelllader. Wer sein E-Auto mit Strom „auftanken“ möchte, kann aber grundsätzlich beide Typen nutzen.

Neben der Stromart ist auch die Steckernorm zu beachten. Aktuell sind vor allem Ladesäulen mit Leistungen von 11 und 22 kW weit verbreitet, die über AC Typ-2-Anschlüsse mit Wechselstrom verfügen. Dieser Anschlusstyp eignet sich nicht für das Schnellladen in wenigen Minuten auf Fernstrecken.

Einen schnelleren Ladevorgang ermöglicht der Combo-2-Stecker. Dieser wird auch CCS-Stecker genannt und ist eine Erweiterung des Typ 2. Er besitzt zwei zusätzliche Kontakte und unterstützt eine Leistung bis 50 kW. Das macht ihn zum Schnelllader.

CCS steht für „Combined Charging System“, weil sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom über den Stecker geführt werden können. Das Äquivalent zu CCS ist der CHAdeMo-Stecker – dieser wird häufig bei asiatischen Fabrikaten verwendet.

Bei der Dauer des Ladevorgangs kommt es vor allem auf die Größe an. Denn wie lange ein E-Auto lädt, ist unter anderem von der Batteriekapazität des Fahrzeugs abhängig. Das bedeutet: Je größer die Batterie, desto länger dauert‘s. Im Umkehrschluss bedeutet das auch: Je kleiner der Akku ist, desto schneller geht’s.

Gleichzeitig ist auch die Leistung der Ladesäule entscheidend. Es gibt eine ganze Bandbreite an Ladern – von 11 kW bis 150 kW. In Bezug auf die Dauer gilt dabei: Ist die Ladeleistung der Säule schwach, dauert das Laden länger – und natürlich auch andersrum. Wie lange ein Ladevorgang also dauert, ergibt sich in etwa aus folgender Berechnung:

Batteriekapazität in Watt : Ladeleistung in Watt = Ladedauer in Stunden

Ob du an einer Ladesäule zahlen musst, entscheidet der Betreiber. Bedingt durch die Anbieter-Vielfalt unterscheiden sich die Tarife und Bezahlsysteme von Ladestationen.

An den Ladesäulen von DEW21 zahlst du beispielsweise je Kilowattstunde nur 35 Cent an Wechselstrom-Ladesäulen und 45 Cent an Gleichstrom-Schnellladesäulen.

Stromtankende bezahlen nach tatsächlich bezogener Kilowattzahl oder Anschlussdauer. Andere Versorger bieten auch Pauschalpreise für ihre Kunden*innen an. Ob über Rechnung, Ladekarten, EC- und Kreditkarten oder über Apps, auch die Art der Bezahlung variiert.

Ja. Neben den Ladestationen im öffentlichen Raum kannst du dir auch deine eigene in Form einer sogenannten Wallbox zu Hause installieren. Eine solche private Station gibt es im Handel ab etwa 500 Euro. Vom Laden an herkömmlichen Steckdosen wird abgeraten. Diese sind nicht darauf ausgelegt, so viel Power über einen so langen Zeitraum hinweg zu geben.

Übrigens: Wer sich zu Hause seine eigene Lademöglichkeit schaffen möchte, kann sich diese vom Land NRW bezuschussen lassen. Seit Oktober 2017 unterstützt das Land im Rahmen der Förderrichtlinie Sofortprogramm Elektromobilität den Bau von E-Ladesäulen, und zwar mit 50 Prozent bis zu 1000 €. Welche Voraussetzungen du dabei genau erfüllen musst, kannst du hier nachlesen.

Wie sieht es mit dem Parken an einer Ladestation aus? Öffentliche Ladestationen sind ausschließlich für das Aufladen elektrischer Fahrzeuge vorgesehen. Auch ein E-Auto muss den Platz freigeben, wenn es wieder „aufgetankt“ ist.

Eine genaue Beschilderung regelt meist, wie lange der Ladevorgang dauern darf. Fehlt der Hinweis, sollten Besitzer*innen von E-Autos gemäß einer Netiquette den Platz ebenfalls nur zum Laden nutzen, um so auch anderen Fahrer*innen die Möglichkeit zu geben, ihr Fahrzeug zu laden.

Ein absoluter Pluspunkt für E-Autos in Dortmund: Im gesamten Stadtgebiet dürfen Besitzer*innen ihre Fahrzeuge auf eigens gekennzeichneten Parkplätzen für E-Fahrzeuge zeitlich unbegrenzt kostenlos parken. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein E-Kennzeichen.


Für Wissbegierige

Infos zur Förderrichtlinie Sofortprogramm Elektromobilität 

Förderrichtlinie: E-Ladestation

Infos über den Ausbau von Ladestationen

Projekt Nox-Block

fahr-e LadeApp von DEW21 für iOS

Zum Download

fahr-e LadeApp von DEW21 für Android

Zum Download